Eine KI-Schulung, die man gern macht: 13 Szenen statt 80 Folien
Einblick: Wie aus Art. 4 KI-VO eine 35-minütige animierte Schulung mit Nachweis-Backend wurde, und was dabei schiefging.
Stand: · keine Rechtsberatung
Unternehmensschulungen haben einen Ruf: 80 Folien, ein Quiz am Ende, alle klicken durch. Für die KI-Schulung nach Art. 4 KI-Verordnung wollte ich das Gegenteil bauen.
Die Idee
Statt Folien gibt es wiederkehrende Figuren. Tom aus dem Vertrieb lässt die KI ein Angebot schreiben, und die KI erfindet eine DIN-Norm. Lena aus dem Marketing lädt die komplette Kundenliste in ein kostenloses Tool. Max, der Azubi, installiert eine App, die Telefonate mitschneidet. Jede Szene zeigt den Fehler, die Folge und das richtige Verhalten.
Was gebaut ist
- 13 Szenen plus Einführung und Abschluss, rund 35 Minuten
- nach jeder Szene eine Entscheidungsfrage, die erst bei richtiger Antwort weiterführt
- ein Backend mit Soll-Liste, Erinnerungen und Nachweisbericht als PDF und Excel
- 37 von 37 automatisierten Tests bestanden
Was nicht geklappt hat
Die Sprachausgabe des Browsers klingt je nach Gerät sehr unterschiedlich. Auf einem Rechner angenehm, auf einem anderen blechern. Die Lösung für die nächste Version: professionelle Vertonung nach Drehbuch. Technisch ist das schon vorbereitet.
Was ich daraus mitnehme
Das stärkste Argument ist nicht die KI-Verordnung. Es ist die Arbeitszeit: 20 Mitarbeitende in einem Halbtagesseminar kosten 80 Stunden. 35 Minuten pro Person sparen rund 85 % davon.
Mehr zur Schulung: KI-Schulung nach Art. 4 KI-VO
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